Manchmal sind es die spontanen Momente, die am schönsten sind.

Dieses Wochenende bin ich mit meiner besten Freundin auf dem Keltenfestival in Schwarzenbach – und ich bin so froh, dass wir das gemacht haben. Wir schlafen im Wohnmobil meines Freundes, der gerade auf Segeltour ist, und genießen unser kleines Abenteuer zu zweit. 😄

Tag 1 – Ankommen und Staunen 🏕️

Das Festival empfängt uns wie eine Reise in die Vergangenheit. Keltische Musik liegt in der Luft, an den Ständen gibt es wunderschöne Gebrauchsgegenstände zu entdecken, und die Stimmung unter den Gästen ist von Anfang an herzerwärmend – man spürt, dass alle hier mit Begeisterung dabei sind.

Und das Essen! Oh, das Essen. 🔥 Wildschwein, über offenem Feuer gebraten – der Duft allein ist schon ein Erlebnis. Dazu gibt es Ritschert, einen herzhaften Eintopf aus Rollgerste, und frisches Fladenbrot, das auf heißem Stein gebacken wird. So einfach, so ursprünglich – und so unglaublich gut.

Das Freilichtmuseum ist beeindruckend. So informativ und lebendig – man bekommt einen echten Eindruck davon, wie die Kelten hier einmal gelebt haben könnten. Geschichte zum Anfassen, sozusagen.

Tag 2 – Begegnungen, Handwerk und Litha 🌙

Über den Tag verteilt hatte ich die schönsten Begegnungen. Ich habe mich lange mit einer Töpferin unterhalten und war fasziniert von ihrer Arbeit. Eine andere Frau zeigte mir wie sie Glasperlen als historische Repliken herstellt – unglaublich filigran und geduldig. Mit einem Gerber sprach ich über Hirngerbung, eine uralte Methode um Tierhäute zu verarbeiten. Und dann wurde mir noch erklärt wie aus roher Wolle ein feiner Faden gesponnen wird.

Solche Gespräche sind es, die ein Festival wirklich lebendig machen. Man geht nach Hause und weiß ein kleines bisschen mehr über die Welt. 💙

Den krönenden Abschluss des zweiten Tages bildete das Sonnwendfeuer. 🔥 Denn heute war nicht nur Sommersonnenwende, sondern auch das keltische Fest Litha – ein uraltes Fest des Lichts, der Sonne und des Sommers. Zu Sonnenuntergang wurde das Feuer entzündet, Musik erklang, und Menschen kamen zusammen um diesen magischen Moment gemeinsam zu feiern. Unvergesslich.

Tag 3 – Reiterei, Spinnen und Dudelsäcke 🐴🎶

Der dritte Tag begann wieder mit wunderbarem Essen – das Keltenfestival verwöhnt seine Gäste bis zum Schluss! 😄

Die Reiterei bot eine beeindruckende Show – kraftvoll, elegant und mitreißend. Ein echtes Highlight für alle Zuschauer.

Und dann durfte ich selbst Hand anlegen: Ich lernte das Spinnen mit einer tönernen Spinnwirtel – und es hat richtig gut geklappt! 🎉 So ein kleiner Moment, aber er hat mich so stolz gemacht. Diese alten Handwerke haben etwas Meditatives, fast Magisches.

Den krönenden Abschluss des gesamten Festivals bildete ein Dudelsackkonzert mit den Pipes and Drums aus Steinbrunn. 🎶🎵 🎶 Die Klänge hallten über das Gelände, die Menge war begeistert – und ich saß da, müde bis in die Knochen, aber mit einem riesengroßen Lächeln im Gesicht.

Mit MS bedeuten drei solche Tage natürlich auch: gut auf mich achten, Pausen einplanen, Energie einteilen – auch wenn das nicht immer wirklich klappt. Aber die Freude überwiegt bei weitem. Solche Erlebnisse – mit einem Menschen den ich sehr mag, an einem Ort voller Geschichte, Handwerk und Musik – das ist es, wofür ich reise. 💙

Habt ihr schon einmal ein Mittelalterfest oder Keltenfestival besucht? Was hat euch dort am meisten beeindruckt? Schreibt es mir gerne in die Kommentare! 💙

Leben, Lieben und Reisen mit MS. Genau so. ⚔️💙

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