Sieben Mal in acht Jahren. Wenn ich das so schreibe, klingt es viel. Und ja – es ist viel. Aber es ist auch mein Leben mit MS, und ich habe gelernt, es anzunehmen.

Sieben Mal auf Reha. Alles nach meiner Hirntumor-Operation.
Dabei hatte ich 18 Jahre lang mit MS gelebt – und dachte immer, ich brauche das nicht. Ich kam zurecht. Ich funktionierte. Reha? Nicht nötig.
Und dann kam, vor inzwischen 9 Jahren, die Operation. Und mit ihr eine neue Sichtweise auf meinen Körper, auf meine Grenzen – und darauf, wie wichtig es ist, sich Hilfe zu holen.
Und obwohl mir vieles hier schon vertraut ist – die Abläufe, die Übungen, das Miteinander mit anderen Betroffenen – merke ich jedes Mal aufs Neue, wie wichtig diese Zeit für mich ist.

Nicht nur für meinen Körper. Auch für meinen Kopf. Für meine Seele.

Die Reha gibt mir Raum, innezuhalten. Zu spüren, wo ich gerade stehe. Was sich verändert hat – und was ich trotz allem noch kann.
Die Reha hat mich verändert. Nicht von heute auf morgen, aber Stück für Stück. Und ich bin dankbar dafür.
Ich möchte euch mitnehmen – in meinen Alltag, meine Reisen, mein Leben mit MS. Nicht trotzdem. Sondern einfach so. 💙

Liebmannsee bei Bad Radkersburg zum Sonnenuntergang

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